DTP-Ausbildung

Erstmals bietet der DTP e.V. Turniertänzern und Tanzlehrern anerkannter Berufsfachverbände folgende Ausbildungsstufen an:
 
1.) Ausbildung zum DTP-Tanzsporttrainer Standard und Latein ohne Abschlußprüfung

Ziele eines DTP-Tanzsporttrainers Standard und Latein sind vor allem Tanzpaare vom Tanzkreisniveau in ein Turniertanzniveau überführen zu können.

Alle zu vermittelnden Fähigkeiten sollen durch praktische Übungen untermauert werden, damit jeder bereits in der Ausbildung am Körper fühlt, was im Unterricht gelehrt werden muss, um in Zukunft erfolgreich als Tanzsporttrainer arbeiten zu können:

  • Unterschiedliche Zielrichtung von Turniertänzern gegenüber Tanzkreispaaren verstehen lernen
  • Optimaler Entwicklungsaufbau eines Turniertänzers und Turniertanzpaares
  • Technik Standard und Latein nach Alex Moore und Walter Laird
  • Vermittlung der neusten Bewegungslehre Latein und Standard
  • Vermittlung von praktischen Übungen
  • Vermittlung Haltungsaufbau speziell für Standard und Latein
  • Vermittlung von Führen und Folgen in Latein und Standard
  • Vermittlung Unterschiede Schwungtanz und Schreittanz (Standard)
  • Vermittlung tanzspezifische Übungen 10 Tänze
  • Vermittlung tanzspezifische Rhythmusübungen 10 Tänze
  • Vermittlung tanzspezifische Charakteristik 10 Tänze
  • Vermittlung begleitende Kraft-, Ausdauer-, Beweglichkeitsübungen
  • Erkennen von Bewegungsfehlern
  • Erkennen der Ursache von Bewegungsfehlern
  • Beheben der Ursachen von Bewegungsfehlern
  • Erzeugen von höherer Dynamik und Schwung
  • Ohne Abschlussprüfung

 

2.) Ausbildung zum DTP-International Master Standard und Latein mit Abschlussdiplom

Zusätzlich zu 1.)

  • Tanzhistorie
  • Trainingsplanung
  • Turnierplanung
  • Turniervorbereitung
  • Reiseplanung
  • Ernährung
  • Konditionstraining
  • Psychologie
  • Abschlussprüfung mit Diplomarbei

 


Ziele

 Ziel der zwei Ausbildungsstufen ist die Qualitätssicherung des Tanzens in Deutschland. 
 

Grundvoraussetzungen der Zulassung zur DTP– Tanzsporttrainerausbildung Standard und Latein
 
Grundvorraussetzungen der Zulassung zur DTP– Tanzsporttrainerausbildung ist die höchste Startklasse eines anerkannten Amateurverbandes oder Professionals oder die abgeschlossene ADTV oder BDT e.V. Berufsausbildung.

 Stellvertretend dafür hier Auszüge aus den BDT e.V. Tanzlehrerprüfungsinhalten in Kurzform:

Funktionelle Bewegungslehre

Grundlagen der Anatomie des Menschen, Physik der Bewegung im Paar, Isolationen im Körper, theoretisch und praktisch; moderne Bewegungsformen wie Hip Hop und Sportgymnastik.

Elementare Bewegungslehre

Grundlagen der Bewegungsformen in den Standard- und Lateinamerikanischen Tänzen.

Musiktheorie

Rhythmisches Detailwissen aller Tänze; Notenbilder; Auszählen von Choreographien in den einzelnen Tänzen; charakteristische Instrumentalisierung von Tanzmusik.

Tanzanalyse

Fehleranalyse, Ursache und Wirkung, Fehlerkorrektur.

Figurenfolgen

Choreographieren von Folgen im Hobby- und Sportbereich.

Wertungsrichterschulung

Wertungssysteme und Grundlagen des Tanzsports.

Theoretische Unterrichtsplanung, Methodik, Didaktik und Rhetorik

Schulpsychologische Grundlagen, Gesprächstechniken, freies Reden, Stundenaufbau, Stundeninhalte, Unterrichtsplanung, -durchführung und -nacharbeit; stilistische Hilfsmittel, Sprache und Musik, unterschiedliche Methoden, Körpersprache, Sprechverhalten, Eigenpräsentation, Stimmbildung.

Animation und Motivation

Grundlagen der Präsentation und Animation, Motivationstraining, Grundlagen der Verkaufspsychologie.

Arbeitsschutz und Rechtsfragen

Unfallverursachendes und gefährdendes Verhalten während des Unterrichts; berufsbezogene Rechtsvorschriften zum Schutz von Kindern und Jugendlichen.

Verbandswesen

Aufbau und Struktur der Tanzlehrerverbände sowie die Strukturen regional übergeordneter Tanz- und Tanzsportverbände.

Verwaltung und Betriebswirtschaftslehre

Organisation, Verwaltungsarbeiten und Schriftverkehr in der Kunden- und Mitgliederbetreuung; Werbung, Beratung vor Ort und am Telefon, Kundenbetreuung vor, während und nach den Kursen; Bearbeitung aller anfallenden Vorgänge am PC, Fertigkeiten mit E-Mail- und Internetverkehr. Art, Abwicklung und Verbuchung des Zahlungsverkehrs, Rechnungs- und Belegerstellung, Umsatzsteuer-, Mehrwertsteuer- und Vorsteuerberechnung; Rechte und Pflichten bei Lastschriftmandaten; Archivierung von Belegen.

Umgangsformen

Eigenpräsentation, Umgangsformen im Freizeitbereich, im Berufsleben.


 
Die nachfolgend aufgeführten Figuren nach den Fachbüchern „Technique of Ballroom Dancing“ von Guy Howard sind zu beherrschen inclusive Erläuterungen des technischen Detailwissens hinsichtlich Fußarbeit, Fußpositionen, Linienführung, Heben und Senken, Rhythmus und Gegenbewegung.


     LF Closed Change
    RF Closed Change
    Natural Turn
    Reverse Turn
    Whisk
    Chasse from Promenade Position
    Natural Spin Turn, Underturned Natural Spin Turn
    Natural Turn with Hesitation
    Outside Change
    Weave in Waltz Time
    Closed Telemark, Open Telemark
    Open Telemark followed by Cross Hesitation
    Open Impetus Turn
    Open Impetus Turn followed by Wing
    Open Impetus Turn followed by Weave
    Whisk followed by Weave
    Underturned Outside Spin
    Turning Lock to Left
    Progressive Chasse to Right
    Backward Lock Step (Man)
    Forward Lock Step (Lady)
    Double Reverse Spin
    Outside Spin
    Turning Lock to Right

 

    Progressive Side Step
    Progressive Link
    Closed Promenade
    Open Promenade
    Basic Reverse Turn
    Open Reverse Turn Lady in Line
    Open Reverse Turn Lady Outside
    Progressive Side Step Reverse Turn
    Natural Rock Turn
    Back Corte
    Rock on LF
    Rock on RF
    Natural Promenade Turn
    Natural Promenade Turn to Natural Rock Turn
    Natural Twist Turn
    Promenade Link
    Four Step
    Brush Tap
    Outside Swivel to Right
    Outside Swivel to Left
    Reverse Outside Swivel
    Chase
    Reverse Five Step

    Feather Step
    Reverse Turn
    Three Step
    Natural Turn
    Closed Impetus Turn
    Feather Finish - Feather Ending
    Reverse Wave
    1-4 Reverse Wave followed by Weave
    Natural Weave
    Open Telemark
    Open Telemark Feather Ending
    Open Telemark Passing Natural Turn Outside Swivel Feather Ending
    Open Impetus Turn
    Open Impetus Turn followed by Weave from PP
    Top Spin
    Natural Telemark
    Hover Telemark
    Quick Open Reverse Turn
    Curved Feather from PP

    Quarter Turn to Right
    Natural Turn at a corner
    Natural Pivot Turn
    Natural Spin Turn
    Underturned Natural Spin Turn
    Natural Turn with Hesitation
    Progressive Chasse
    Forward Lock Step
    Backward Lock Step
    Progressive Chasse to Right
    Reverse Turn
    Quick Open Reverse Turn
    Tipple Chasse to Right at a corner
    Tipple Chasse to Right along side of room
    Running Finish
    Four Quick Run
    Running Right Turn
    V6
    Double Reverse Spin
    Six Quick Run
 

    Rechtsdrehung
    Linksdrehung
    Übergänge
 
 
Die nachfolgend aufgeführten Figuren nach dem Fachbuch „The Laird Technique of Latin Dancing“ von Walter Laird sind zu beherrschen inclusive Erläuterungen des technischen Detailwissens.
 
    Attack
    Basic Movement
    Chasse to L
    Chasse to R
    Elevations lo L and R
    Fallaway Reverse Turn
    Fallaway Whisk
    Grand Circle
    The Huit
    La Passe
    PP and CPP
    Promenade
    Promenade Close
    Promenade to Counter Promenade
    Separation
    Sixteen
    Sur Place


    American Spin
    Ball Change
    Basic in Fallaway
    Change of Hands behind Back
    Change of Place L to R
    Change of Place R to L
    Double Cross Whip
    Fallaway Throwaway
    Link
    Prom Walks (Quick)
    Prom Walks (Slow)
    Rolling Off the Arm
    Spanish Arms
    Stop and Go
    Throwaway Whip
    Whip
 

     Basic Movements
    Opening Out to right and left
    Underarm Turn to Left
    Underarm Turn to right        
    Fan
    Natural Top
    Hand to Hand
    Fallaway
    Spiral
    Alemana
    Hockey Stick
    Spot Turn to Left
    Check from Open PP
    Open Hip Twist
    Curl
    Close Hip Twist
    Opening Out to Right and Left
    Rope Spinning
    Spot Turn to Right
    Check from Open CPP
    Cuban Rocks
    Sliding Doors


    Time Steps
    Close Basic
    Spot Turn to Right
    Spot Turn to Left
    Natural Top
    Fan
    Underarm Turn to Right
    Hand to Hand
    Shoulder to Shoulder
    Check from Open PP
    Open Basic
    Split Cuban Break in Open CPP
    Underarm Turn to Left
    Check from Open CPP
    Close Hip Twist
    Alemana
    Hockey Stick
    Turkish Towel
    Open Hip Twist
    Guapacha Timing
    Rondé Chassée
    Hip Twist Chassée
    Three Cha Cha Chas
 
{/slider)
{slider=Samba}
    Natural Basic Movement
    Reverse Basic Movement
    Reverse Turn
    Travelling Bota Fogos
    Promenade Bota Fogo
    Whisk to left and right
    Closed Rocks on RF and LF
    Corta Jaca
    Volta Spot Turn to Left for Lady
    Side Basic Movement
    Samba Whisk to Left
    Promenade Samba Walk
    Side Samba Walk
    Circular Voltas to right
    Circular Voltas to left
    Contra Bota Fogos
    Volta Spot Turn to Right for Lady
    Travelling Voltas to right
    Travelling Voltas to left    
    Continuous Volta Spot Turn to right
    Continuous Volta Spot Turn to left
    Stationary Samba Walks
    Shadow Bota Fogos
    Foot Change B
 



Ausbilder
 
Der Turniertänzer/Tanzlehrer hat die Freiheit sich selbst eine Fachkraft von einem anerkannten Berufsfachverband auszuwählen. Diese muss nur dem DTP e.V. mitgeteilt werden. Bei Bedarf spricht der DTP e.V. auch gerne Empfehlungen aus.
 
Ausbildungszeitraum
 
Der Turniertänzer/Tanzlehrer bestimmt selber mit seinem Ausbilder, wann der richtige Zeitpunkt der Abschlussprüfung gekommen ist, denn nur er weiß, ob der Stoff ausreichend verstanden ist.
 
Diplomarbeit - Neuheit in der Tanzgeschichte!
 
In der höchsten Ausbildungsstufe zum DTP-International Master ist ein Teil der Abschlussprüfung eine Diplomarbeit, dessen Thema zuvor dem DTP e.V. bekannt gegeben werden muss.
Die Diplomarbeit bleibt Eigentum des DTP e.V. und dient zum Aufbau eines Deutschen Tanzarchivs, das allen Tanzinteressierten zugänglich gemacht wird.
 
Keine Lizenzerhaltungsmaßnahmen!
 
Der DTP e.V. vergibt keine Lizenzen die einer Verlängerung bedürfen, sondern bietet vielmehr Turniertänzern und Tanzlehrern eine nachhaltige Ausbildung und Weiterbildung an.
 

Mit tanzsportlichen Grüßen
 
Heiko Kleibrink (DTP e.V. Präsident)